00:00:00: Herzlich Willkommen zum Menschen in Porträt.
00:00:03: Mein heutiger Gast hat eine sichere Karriere gemacht, um diesen Weg dann zu verlassen und an den Ort zu gehen, an dem wir alle wahrscheinlich niemals sein würden.
00:00:13: Für mich sehr viel Gespräch mit Christian Riedl.
00:00:14: Herzlich willkommen, Christian Riegel beim Menschen im Portrét!
00:00:19: Heute kennen die viele als Weltrekordtaucher, Extremsportler oder Mentaltrainer?
00:00:23: Was war denn eigentlich vorher?
00:00:25: Vorher haben wir den klassischen Weg eingeschlagen so wie du gesagt hast, der war Investmentbanker.
00:00:29: Ich habe in meiner Jugend zwei Filme gesehen.
00:00:31: Das eine war im Rausch der Tiefe, das sind Taucher und das zweite war Wall Street, da ist die Investmentdenker.
00:00:38: Also Filme haben immer sehr stark mein Leben geprägt und mir hat es beides extrem viel Spaß gemacht muss ich sagen also auch das in der Bank oder danach aus den Investmentfonds Verkäufer wird das extrem Spass gemacht.
00:00:52: Das Problem ist, ihr habt dann gemerkt wenn du zwei Dinge gleichzeitig mit hundert Prozent machst Also selbst wenn du jung bist und noch mehr Energie hast, irgendwann geht es nicht mehr.
00:01:02: Und dann musst du halt entscheiden was du gerne machen wollen würdest und dir mal damals entschieden den Traum aus meiner Jugend zu verwirklichen.
00:01:09: und seit Jahrzehntausend sechs bin ich quasi ein professioneller Luftanhalter geworden.
00:01:15: Wann waren der erste Kontakt für dich mit dem Tauch und dem Wasser?
00:01:20: Also an das Erste was ich mir erinnern kann.
00:01:22: also meine Eltern haben immer wie viele Geschichten erzählt.
00:01:25: wir waren früher sehr oft am Sturmberg sehr auf Urlaub Und da bin ich ja mal als kleines Kind mit einem Bademantel in den See gefallen, am Steg zwischen die Tretboote untergegangen.
00:01:36: Mein Vater hatte mich noch rausfischen und meine Mutter war dann ganz schockiert.
00:01:39: Als sie gesehen hat, ich war glitschnass und dann hat es gefragt, was passiert ist.
00:01:42: Ich habe gesagt, ich wollte nur tauchen.
00:01:45: Also der eine nimmt das vielleicht eher negativ auf für mich.
00:01:47: Das war anscheinend positiv!
00:01:49: Dann haben wir uns mehr erzählt im Schwimmunterricht, wo ich nicht in der Lage an der Oberfläche zu schwimmen.
00:01:54: Ich bin immer getaucht Und dann haben wir das Schwimmlehrer nicht mehr genau gewusst, wie sie es in den Griff kriegen sollen.
00:02:00: Dann haben wir gesagt okay, da machen wir jetzt einen Schmäh.
00:02:02: Wir schwimmen jetzt seit ca.
00:02:03: von zwanzig Metern, wir schwimmen uns jetzt fünfzig Metern und da bin ich halt fünfzig Meter gedaucht.
00:02:07: Bis es dann irgendwann einmal verstanden hat, dass der Schwimmer näher vielleicht auch an der Oberfläche ist!
00:02:12: Das erste was ich mir wirklich erinnern kann ist, so mit sechs, sieben Jahren habe ich vor meinem Onkel zu Weihnachten die Schnorchelausrüstung bekommen also Flossermaske-Schnorchel, als der einzige Getauch in der Familie gewesen.
00:02:23: Und wir waren immer am Neufeldersee.
00:02:26: Der hat unten mit der Flasche gedaucht, ich bin auch mitgeschnorkelt.
00:02:28: Das war sehr all den Kindern im Prinzip machen.
00:02:31: und dann hat er mal auf fünf Meter gezeigt ein Elektroboot, das haben wir versenkt aus Tauchattraktion Und die bin damals runter geschnorkelt, da haben wir dieses Elektro-Boot gesetzt, die Luft angehalten und hab halt Kapitän gespielt und gemerkt es macht mir irrsinnig viel Spaß.
00:02:45: Erster nehm ich immer gewesen und er auf die Uhr zeigte.
00:02:47: Und hat gesagt, dass wir auftauchen.
00:02:48: Wir haben da auch wozu?
00:02:49: Mir gefällt's da!
00:02:51: Das war so die erste Erinnerung, die ich gehabt habe.
00:02:53: Ich hab dann mit zehn Jahren angefangen an einem Pressluftflasche tauchen im Simmingpool meiner Eltern.
00:02:59: Dann habe ich heute eben den Film gesehen... ...und da war es dann geschehen.
00:03:03: Da habe ich gewusst, das gibt ein Sport.
00:03:05: Es gibt Weltrekorde.
00:03:06: Es ist ein cooles Leben vom Scharenau.
00:03:08: Ich fliegs um die ganze Welt, gäste überall tauchen.
00:03:11: Und da habe ich dann gewusst – das ist es!
00:03:13: Außer dich ein Wasser so fasziniert?
00:03:16: Auf der einen Seite war es für mich dieses Dreidimensionale und das Stille.
00:03:22: Du bist im dreidimensionalen Raum, es gibt gar oben unten, gar links, gar rechts, gar vorne, gar hinten, gar gar nichts, du bist wirklich wie im Weltraum in Prinzip.
00:03:30: Es ist absolut still!
00:03:31: Und das war mir das eine.
00:03:34: Das zweite was man sehr faszioniert daran hat war ich konnte etwas entdecken.
00:03:38: Also, ich hab immer glaubt in meiner Jugend.
00:03:40: Ich bin ein paar Jahrhunderte zu spät geboren worden.
00:03:42: Ich wär sicher irgendwie Kolumbus oder so was geworden.
00:03:45: Ich wollte immer Abenteuer erleben.
00:03:47: Mir war der Welt nie groß genug schon in meiner Kindheit und Jugend nicht.
00:03:52: Und das Dritte ist... ...ich bin ja mit einer Fußfähigstellung auf die Welt gekommen.
00:03:56: Es heißt an Land war er relativ schlecht.
00:04:00: Das heißt laufen.
00:04:02: Wenn du nicht laufen kannst gut, dann kannst du an den Fußballspielern als Schiefer in der Tennis spielen.
00:04:06: Da bist du überall halt der Letzte.
00:04:08: In der Schule bin ich immer aus Letzte ins Fußballteam gewählt worden, aber keiner wollte mit mir spielen im Serbenteam.
00:04:15: Aber im Wasser habe diese Einschränkung nicht.
00:04:19: Im Wasser war er gleichwertig oder besser sogar und da war dann gemerkt okay vielleicht ist es nur sinnvoll sich den Ort auszusuchen wo man gut ist und dann kann man dort auch gut werden.
00:04:29: Das ist eine gute Aussage!
00:04:31: Du hast einfach kurz erwähnt für Investmentbanker?
00:04:34: weil auch das Thema Börse, Wall Street, Investment und Finanzen getaugt hat.
00:04:39: Und dann quasi zurück zum Jugendraum gab es in deiner Investmentbanker-Karriere so einen bestimmten Moment wo du gesagt hast da wie gespürt ich muss was verändern?
00:04:51: Also es war ganz witzig also mir jetzt wirklich sehr viel Spaß gemacht.
00:04:54: nur das Problem ist halt die ganzen Urlaube sind drauf gegangen für Weltmeisterschaft oder für Rekordversuche also in der Zeit nie privaten Urlaub gehabt hab quasi unter Tags gearbeitet, am Abend weiter trainieren in der Nacht habe versucht Sponsoren zu finden und irgendwann aber gemerkt irgendwas stimmt nicht.
00:05:14: Und es war dann tatsächlich so.
00:05:16: ich bin Ende April kurz nach meinem Geburtstag von Samstag auf Sonntag das allererste Mal in meinem Leben nach dem Schlafen schweißgebadet aufgewacht.
00:05:27: also das war wirklich so wie wenn wir aufgebracht haben gedacht irgendwo stimmt jetzt komplett nicht.
00:05:31: Ich bin dann am Montag zu meinem Chef gegangen und habe gesagt, irgendwas stimmt nicht.
00:05:36: Und er hat gesagt, du pass auf das ist relativ simpel ich mag es nicht mit tauchen weil da geht so viel Zeit drauf dann könntest du ja eigentlich in derzeit noch mehr für mich arbeiten und hab gesagt danke das war's aber am Schlüsselgeber bin ich wieder gekommen.
00:05:52: Also irgendwie habe ich es eh schon gespürt und er hat es halt nur noch netterweise beschleunigt in die richtige Richtung.
00:05:57: für mich also für mich war das im Nachhinein betrachtet tatsächlich die beste Entscheidung in mein Leben Obwohl jetzt auch ganz witzige Geschichte war, weil ich über den Montag quasi das Gespräch gehabt habe.
00:06:09: Ich hab gesagt aus, will nicht mehr mehr und bin dann im Nachhinein zu meiner Familie gegangen, zu meiner Freundin gegangen und der Mann hat gesagt, bist du das Wahnsinns?
00:06:19: Wie kannst du das tun?
00:06:20: Das kann sein halt diesen gut bezahlten Job also damals in der Bank, das war wirklich noch sehr cool was man damals verdienen konnte seit er alles ja nicht mehr ganz so.
00:06:30: aber damals war das eine richtig gute schöne Zeit Und du springst jetzt ins garde Wasser und weißt gar nicht, wie du dein Gott verdienen wirst.
00:06:37: In
00:06:37: doppeln Wurzeln in das Wasser?
00:06:39: Das war für dich sowas von nicht vorstellbar weil meine gesamte Familie eher sagen wir unter Anführungszeichen diesen klassischen Weg gegangen ist.
00:06:48: halt viele Tum ganz normale Jobs, ganz normales Leben ja und die Wahrheit immer irgendwie wie so ein Aktienkurs auch mehr hoch, auch mehr runter.
00:06:58: aber das Witzige ist das Weil.
00:07:02: mir hat jeder davon abgeraten und gesagt, mach es ja nicht.
00:07:05: Irgendwann dann im Nachhinein viele Jahre später überlegt warum haben wir das eigentlich gemacht?
00:07:10: Und haben wir eigentlich quasi ausreden wollen dass ich jetzt mein perfektes Leben für ihr war?
00:07:15: seit zwanzig Jahren führe ich das perfekte Leben.
00:07:18: Dann habe ich darüber nachgedacht und bin darauf gekommen dass die Leute damals eigentlich nur das Beste für mich wollten.
00:07:25: aber wer weiß noch was das beste für mich ist außer ich selber.
00:07:29: Und das Zweite ist, was ihr heute auch wieder merkt, dass viele Leute sagen naja hätt ich nur oder ich traume nicht dieses oder jenes zu tun oder zu realisieren.
00:07:40: Da kann ich nur sagen im Nachhinein betrachtet wieder was wäre die schlimmste gewesen wenn ich jetzt als Profi Sportler gescheitert wär?
00:07:48: Was wäre schlimmst der gewesen?
00:07:50: Ich werde wieder zurückgang in den Bank und es hat genauso viel Spaß gehabt!
00:07:54: Also das ist ja das Kranke eigentlich in unserer Welt, dass wir immer glauben, naja und wenn du es nicht schaffst was werden dann die Nachbarn sagen.
00:08:05: Es ist ja völlig wurscht!
00:08:06: Ich lebe nicht das Leben der Nachbaren sondern ich lebe mein Leben.
00:08:10: Und wenn ich mir eingestehe es hat nicht funktioniert und ich gehe wieder zurück im normalen Job aus Banker oder Investmentbanker, was habe ich dann verloren?
00:08:20: Aber ich würde es ewig bereuen... wenn ich es nicht versucht hätte.
00:08:25: Und das ist eigentlich so für mich das Prägenste gewesen, weil seit dem Zeitpunkt war sie wirklich... was heißt, wenn man einfach ein gutes, glückliches Leben führt?
00:08:35: Wie kann das wirklich jeder machen?
00:08:36: Man muss es nur machen!
00:08:38: Was waren für dich nach dem Schritt aus der Bank ins Hundertprozent, ins Wasserspringen im doppelten Wurzeln die größte Herausforderung?
00:08:45: Ja alles.
00:08:47: Ich habe keine Ahnung gehabt von der Selbstständigkeit und ich bin jemand der sehr stark mit Bildern arbeitet und ich habe damals ein riesengroßes Glück gehabt, im Nachhinein betrachtet ein riesengroßes glück gehabt.
00:09:03: Es gab nämlich damals eine einzige Person die gesagt hat mache es.
00:09:07: Vor allem wurscht was die anderen sagen ja das war damals ihm der Felix Baumgartner und immer gedacht wenn da Felix das sagt dann muss er das echt machen.
00:09:14: weil der Felix war für mich in meiner Jugend der war ein paar Jahre alt wie ... Der hat quasi den Traum gelebt von Bestjumpen zu leben und die wurde dann immer vom Freidauchen leben.
00:09:25: Und da habe ich gedacht, vielleicht kann ich ja von so jemandem etwas lernen?
00:09:29: Also ich hab schon in meiner Jugend versucht irgendwie Leute um mich herumzuschauen, die den Weg, den ich gehen wollte, schon gegangen sind.
00:09:38: Ich hab zwar Vorbilder gehabt, das eine war der Umberto Pellezario aus Italien, also der Freidauch Gott damals auch mittlerweile ein guter Freund von mir.
00:09:46: Und eben der Felix Baumgartner.
00:09:48: Irgendwann habe ich ihm dann eine Mail geschrieben.
00:09:51: Monat später hat das dann zurückgeschrieben und hat nur gesagt, also Freitag ist auch nichts für Boah am Duscher.
00:09:57: Und dann haben sie sich angefreundet und der war der einzige, der gesagt hat, mag ich es ja!
00:10:00: Ich habe dann heute um Anfang natürlich logischerweise von mir Spaten gelebt, hab nicht genau gewusst wie mein Geld verdienen soll möchte.
00:10:10: Ich hab dann angefangen, mich auszubilden zu lassen als Freitauchlehrer da mit dem Seminare geben kann.
00:10:15: Hab dann schon angefangen damals mit Vorträgen Irgendwie so.
00:10:20: nach zweieinhalb Jahren habe ich dann gemerkt, es wird jetzt richtig eng.
00:10:24: Kommt an Sozialversicherung.
00:10:26: also jeder der das selbstständig macht weiß drei Jahre.
00:10:28: Also genau dasselbe Drama habe ich auch mitgemacht.
00:10:31: Ich hab damals wirklich Zeiten gehabt wo ich nicht einmal gewusst habe wie am nächsten Tag mir ein Wurstsemmel kaufen kann.
00:10:38: Im Nachhinein betrachtet witzigerweise war das aber die Zeit wo er mein Spanntersten war.
00:10:43: Wenn mich jemand fragt und sagt okay wann warst du in deinen fünfzig Jahren?
00:10:48: Jetzt bin ich fuchzig In deiner Mitte, da muss ich sagen genau so derzeit.
00:10:53: Das ist total witzig weil wenn du nix zum verlieren hast, ja gehts dir ja nur gut, weil du weißt, ich habe nichts zu verlieren.
00:10:57: also wenn du jetzt viel hast und die kennen wirklich auch superreiche Leute, die haben permanent Angst aber hat andere Ängste wie andere Menschen logischerweise, aber jeder hat da Angst, seit dem Zeitpunkt hatte ich Null Und wir haben dann angerufen in den Felix und sagten, ich bin mir nicht ganz sicher was in dieser Haus geht Ja?
00:11:14: Und er hat dann zu mich gesagt pass auf das ist überhaupt kein Thema.
00:11:17: Du musst drei Jahre durchhalten.
00:11:19: Wenn du drei Jahre überlebst, dann ist es vorbei.
00:11:22: Und die man das dann halt immer so vorgestellt hat über einen riesengroßen Stein, der ist rund und den roll ich einem Berg nach oben.
00:11:29: Und wenn mal was geglückt ist, dann isst da ein Stein noch oben gerollt.
00:11:32: Und immer wenn etwas Negatives passiert ist, ja, ist der Stein wieder ein Stückchen zurückgerollt!
00:11:37: Das komische war... Ich kann's jetzt nicht genau sagen welcher Tag das war aber ihr habt dann irgendwie dieses Gefühl gehabt tatsächlich nach plus minus drei Jahren Also ein halbes Jahr später, dass ich diesen Stein immer näher zum Gipfel kriege.
00:11:49: Plötzlich ist es immer mehr geglückt und besser geworden.
00:11:52: Ich habe immer mehr Aufträge gekriegt.
00:11:54: Und irgendwann habe ich dann das Gefühl gehabt so jetzt ist der Stein am Gipfloben und jetzt rollt er auf die anderen Seiten runter und lässt einen riesen Steinlawine aus des Erfolgs.
00:12:02: und ja seitdem funktioniert das ganz gut.
00:12:06: Was war denn für dich der prägenste Erfolg?
00:12:08: oder gemerkt hast?
00:12:09: Jetzt schaff ich's!
00:12:12: Wie alles auf einmal leichter geworden ist.
00:12:14: Also am Anfang habe ich heute gemerkt, du musst extrem viel kämpfen.
00:12:17: Also im Jahr two-thousand drei mein erster Weltkart Versuch gemacht und vor ein paar Weltmeisterschaften und so.
00:12:23: Und da habe ich jetzt gemerkt das ist nicht so ganz meins.
00:12:26: Ich bin ja zu dieser Wettkampftyp.
00:12:28: Bin auch ein ganz schlechter Verlierer.
00:12:31: Wenn du bei einem Wettkämpf dabei bist, kannst nicht jeden WettKampf gewinnen.
00:12:35: Das ist unmöglich!
00:12:36: Du wirst immer jemandem finden der einen Tag besser ist wie du.
00:12:40: Und deswegen haben wir dann gedacht, okay Weltrekord ist eher meins für mein naturell Beil.
00:12:47: Ich bin der Einzige der entscheidet ob ich schaffe oder nicht schaffe.
00:12:50: Also wenn es scheitert, dann bin ich schuld und wenn es scharf bin ich auch schuld.
00:12:53: also das liegt mir eher.
00:12:55: Das zweite ist bei der Weltmeisterschaft selbst wenn du zweiter bist im Randsport.
00:13:02: des Randsports interessiert ist niemanden.
00:13:05: An Weltrekordsversuch wenn ich schaff interessierts dir leid und wenn jetzt nicht schaf interessiert das noch mehr.
00:13:09: Also haben wir gedacht, dass ein Dokument dann viel leichter in die Medien hinein.
00:13:13: und wenn ich in den Medien bin, kriege ich Sponsoren.
00:13:16: Und dann kann ich irgendwann davon leben.
00:13:18: Und beim ersten Welterquartversuch war das tatsächlich so.
00:13:20: Ich habe dann eine Woche Urlaub genommen von der Firma und hab halt versucht, quasi Sponsor anzufinden.
00:13:25: Das war
00:13:26: noch
00:13:27: während der Bankerzeit?
00:13:28: Genau!
00:13:29: Aber ich habe immer das im Kopf gehabt... Wenn ich diesen Rekord schaffe und die Sponsore anfinde, dann kann man irgendwann davon Leben.
00:13:36: Also das war schon während dieser Zeit wo ich noch gearbeitet habe war das schon irgendwie mein Plan.
00:13:41: Ich habe dann halt quasi gearbeitet unter Tags, am Abend war ich ein paar Trainieren und in der Nacht habe ich Sponsorenversuch zu finden.
00:13:49: Und damals haben wir hundert E-Mails geschickt an Firmen, wo man zu jeder Firma überlegt hat warum sollen die dabei sein?
00:13:56: Das war erst auch ein Rekord.
00:13:58: also haben wir gedacht irgendwas mit Kälte oder Hitze.
00:14:02: Also gibt es ja unzählige Firmen.
00:14:03: Ich habe die alle angeschrieben, persönlich recherchiert wer ist der Ansprechpartner?
00:14:07: also da geht wirklich viel Zeit drauf und von diesen hundert E-Mails sind neunzehn nie beantwortet worden.
00:14:15: Also vielleicht war das Internet damals schlechter.
00:14:17: ich weiß es wirklich nicht aber ich hab da nie Antwort gekriegt.
00:14:20: Und von zehn Firmen ist dann eine Antwort zurückgekommen.
00:14:23: Neune haben geschrieben Ja sie wünschen mir viel Glück Aber sie unterstützen nur Fußball und Skifahren.
00:14:27: Da wollen wir heute in Österreich ganz gut sein.
00:14:31: Und eine Firma hat mir ausgefunden, das ist ganz cool.
00:14:33: Sie wird mich auch urschenken.
00:14:35: Man dachten auf den James Bond.
00:14:37: die Ua-Trag ist schon okay besser als gar nichts.
00:14:40: aber ich habe immer geglaubt in meinem Kopf wenn der erste Rekordversuch funktioniert dann habe es ja bewiesen was ich jetzt kann und dann jetzt beim zweiten Leichter und hab deswegen das ganze private Geld was ich noch gehabt habe in diesem Weltrekordversuche investiert also quasi tatsächlich in mich selber investiert.
00:15:01: Wir waren dann eine Woche lang am Eissosee.
00:15:03: Ich habe dort ein Trainiert und dann haben wir tatsächlich nach einer Woche diesen Weltrekord aufgestellt.
00:15:10: Wie
00:15:10: lange war
00:15:11: das?
00:15:11: Das war damals, neunzeig Meter steckend auch unter Eis.
00:15:14: Und da ist es?
00:15:15: Ja.
00:15:16: Es war damals eher ein Zufall.
00:15:18: also eigentlich wollte ich nie diese Eisdachgänge machen oder in Höhen weil normalerweise tauchst du ja entweder im Meer, im See oder im Hallenbad wo halt jeden Meter auftauchen kann, grob am Steckentauchen ist das a good challenge.
00:15:31: wenn jetzt merken unterwegs über Problem dann tauche ich auf und probiere das ganze nochmal und da heißt geht es nicht.
00:15:38: Und ich war aber gemerkt dann im Nachhinein dass das genau meine Stärke ist also die Schwäche die ich halt quasi hab über mein Körper habe ausgeglichen durch meine mentale Stärke.
00:15:49: und das war halt auch etwas was mein Leben komplett verändert hat weil ich heute gemerkt habe dass das mein großes Essen ist, diese mentale Stärke.
00:15:58: Das hat sich dann über die Jahre weiterentwickelt.
00:16:01: aber das Witzige war halt damals das, dass ich nach dem ersten Welterquartversuch sechs Monate später im zweiten gehabt habe.
00:16:08: da bin ich dann gleich einmal das erste mal untergegangen was es ihnen als Wort ist also bin ein Bewusstes geworden und es hat nicht funktioniert.
00:16:14: Aber ich hab jetzt genau das bekommen was ich wollte.
00:16:16: Ich hab die Sponsoren gehabt, den Medien und alles.
00:16:19: Also es war danach wirklich alles vielleicht an dabei gemerkt.
00:16:23: Diese Dinge, die ich mir vorstelle oder diese Ideen, die da entwickeln.
00:16:30: Oder diese Trends, die Ich erkenne, die funktionieren dann auf einmal und das war halt dann auf einem einmal größer Set, weil ich halt in diesen zwanzig Jahren Selbstständigkeit heute immer gemerkt habe rechtzeitig gemerkt hab was funktioniert?
00:16:41: Was funktioniert nicht?
00:16:43: Funktionieren jetzt Bücher oder funktionieren jetzt Vorträge?
00:16:47: Und so habe quasi das Die ganze Zeit eigentlich immer ganz gut ausnutzen können, weil das alle Bereiche die jetzt Obdecke immer gleich gut funktionieren hat so nie gegeben.
00:16:56: Also wenn ich jetzt nur quasi ein Standbein hätte, haus noch mal nur Bücher dann wäre es ja nicht mehr so ausgegangen.
00:17:02: Nur Vorträge wäre es nicht mehr ausgegangen.
00:17:04: also da muss doch schon eine gewisse Flexibilität haben.
00:17:08: Das Gute dabei ist aber egal was ich mir mache... Es macht Spaß und das geht's eigentlich!
00:17:15: Was war der gefährlichste Moment deiner Tauchakarriere bisher?
00:17:22: Im Moment des Tauchens war eigentlich nicht wirklich was super gefährlich.
00:17:28: Wenn man dann im Nachhinein drüber nachdenkt, dann waren schon ein paar kritische Punkte dabei wobei das jetzt gar nicht so leicht ist es einen anderen Tauchgang festzumachen.
00:17:39: aber wenn es benennen müsste dann war wahrscheinlich der Tauchkang in Nepal auf über fünf tausend Meter Seehöhe hier damals quasi den höchsten Tauchgang der Welt machen wollte.
00:17:51: Und das hat aber vor mir noch niemand gemacht.
00:17:54: Das konnte mir kein Arzt sagen, was nach dem Tauchgang passiert.
00:17:58: Also wenn du auftauchst und du normalerweise atmest, sollte der Sauerstoff wieder steigen im Körper und es kann nichts mehr passieren.
00:18:06: Wir haben nicht gewusst ob das funktioniert auf fünftausend oder nicht.
00:18:11: Und das war dann halt schon ein bisschen eine Challenge und während des Tauchgangs habe ich dann starke Kopfschmerzen bekommen das normalerweise auch nicht der Fall ist und ich bin nur gewusst, die kann eine Lunge oder Gehirne dem kriegen also beides wahrscheinlich nicht sechse da oben weil da gibt es ja gar Spital und gar nix bis zur Fünftausend Meter Seehöhe total abgeschirmt von der Zivilisation.
00:18:35: Und dann haben wir gedacht okay hoffentlich ist jetzt kein Gehirn dem, das wäre jetzt nicht super sechsig.
00:18:40: also während des Taggangs schon ist dann eh alles gut gegangen.
00:18:43: aber das sind nicht so Dinge wo man halt nie weiß letztendlich wie's dann ausgeht.
00:18:49: Gab es auf diesem Weg zu diesen Weltrekorden auch einmal Scheitern und Misserfolgen, sagst du das ist völlig in die Hosen gegangen?
00:18:56: Also ich bin in Zunge vielmehr in meinem Leben bewusstlos geworden.
00:18:59: Ich habe aber jedes Mal extrem viel daraus gelernt.
00:19:05: also für mich scheitern jetzt nichts Negatives.
00:19:08: Ich glaube da muss man in Österreich extrem stark drüber nachdenken.
00:19:12: was das bedeutet dass in Amerika wenn ich bin merke sofort wenn du nicht arme gescheitert bist ja bist du nix.
00:19:19: Also du musst dort die Namen von Millionär zum Bleit der Geier werden.
00:19:23: Dann ist das da angesehen, also wenn es nur Millionär warst, nimmt die keiner ernst.
00:19:28: Also so gesehen ist Scheitern glaube ich ein Teil der dazugehört?
00:19:33: Die Frage ist immer nur was nimmst Du daraus mit?
00:19:35: Also beim ersten Mal habe ich bewusstlos geworden und dann war er bei einer Meisterschaft und hab Fieber gehabt und war krank und hätte eigentlich gar nicht an Start gehen sollen!
00:19:43: haben wir aber überreden lassen von meinen Kollegen und bin dann quasi mit einem sehr angeschlagenem Körper an meine Grenze gegangen, deswegen bin ich dann über die Grenze gegangen.
00:19:52: Und habe heute aber gleich danach entschieden für mich das so was nie wieder passieren wird.
00:19:59: Das heißt ihr habt dann beschlossen dass ich nur mehr tanntauchen gehe wenn ich mich zu einhundert Prozent rede fühle und nicht nur weil jemand anderes sagt sei es jetzt der Sponsor oder irgendwer ist völlig wurscht.
00:20:10: Du tauchst jetzt, wenn ich nicht davon überzeugt bin, dass das jetzt ein gutes Ergebnis wird.
00:20:14: Geh einfach nicht mehr ins Wasser.
00:20:16: und deswegen sage ich mir, wenn man solche Dinge lernt aus Niederlagen ist es keine Niederlage.
00:20:22: Blöd ist es, wenn was zweimal falsch macht beim Selbstmesser.
00:20:25: Dann würde drüber nachdenken.
00:20:27: aber wenn es einmal passiert dann ist es für mich eigentlich ein Prozess um beim nächsten Mal noch besser zu werden.
00:20:33: und mit jedem mal wo ich etwas lern ist die Wahrscheinlichkeit ja, dass es funktioniert immer höher und höher
00:20:40: deine Weltrekorde jetzt vor Augen führt, die du erzählst und ich auch gelesen habe.
00:20:43: Denken wir also, ich hätte ja voll Schiss!
00:20:46: Und die Frage, die daraus resultiert an dich, hast du da jemals Angst gehabt bei solchen Versuchen?
00:20:51: Also das Witzige ist, ich hab diese Frage damals sehr oft bekommen, bejemals bei diesen Tauchgängen unter Eis oder in Höhen oder mit Heim völlig gewuscht, die jemal es angst hatte.
00:21:01: Und ich war wirklich tausende und abertausende Stunden unter Wasser... ...und ich hab das nie gehabt.
00:21:08: Nie Dann haben wir halt sehr stark darüber nachgedacht, hab dann sogar ein Buch darüber geschrieben über das Thema Angst.
00:21:16: Weil mich dies eben beschäftigt hat.
00:21:18: Warum?
00:21:18: Eben gerade in letzter Zeit haben wir das Gefühl dass die Leute immer mehr und mehr Angst haben.
00:21:24: Und da habe ich festgestellt, dass Angst... Da könnte ich stundenlang mit Psychologen diskutieren eigentlich komplett bescheuert ist.
00:21:33: Also Angst in meiner Welt ist komplett unnötig.
00:21:36: Das Problem ist wenn du Angst hast vor etwas, dann hast du eine Limitierung.
00:21:40: Das heißt, du hast Angst etwas zu tun und deswegen mach es nicht.
00:21:43: Du hast wie eine Mauer über die du nicht drüber gehst.
00:21:46: Das was ich aber sehr wohl habe bei meinen Tauchgängen oder auch im Leben mittlerweile ist Respekt.
00:21:51: Ich würde jetzt nicht irgendwo unüberlegt reinspringen sondern meine Projekte hab so ein Rekordversuche hab dann überlege mal in meinem Vorfeld Was kann es passieren?
00:22:00: Welche Gegenmaßnahme kann er treffen.
00:22:03: Für einen Tag, der ein paar Minuten dauert vielleicht zwei drei Minuten dauern bereite ich mich sechs Monate lang vor drauf.
00:22:08: also dieser ihrer Aufwand eigentlich für sehr kurze Ereignisse.
00:22:12: nur je besser du vorbereitet bist die Höhe dein selbst vertrauen ist desto relaxter bist und desto höher ist die Wahrscheinlichkeit dass nichts passiert.
00:22:20: warum passiert etwas?
00:22:22: weil ich ja Angst habe und durch diese Angst bist du da nicht fokussiert nicht entspannt verbraucht der Körper mehr Sauerstoff.
00:22:28: Also über festgestellt, dass positive Gedanken weniger sauerstoff verbrauchen wie negative Gedanken und das stimmt tatsächlich.
00:22:34: Das heißt immer wenn ihr negativen Gedanken bekommen habt warum auch immer ist es eng geworden oder ich bin halt bewusstlos worden?
00:22:41: Und deswegen stelle ich heute Frage wozu braucht man Angst?
00:22:44: und die Psychologie sagt wir brauchen die Angst damit sie uns schützt für eine gefährlichen Situation.
00:22:50: genau dasselbe macht ein Respekt.
00:22:53: aber der Respekt hat einen großen Unterschied Es gibt keine Mauer.
00:22:58: Das heißt, du schränkst deine Zellware ein und ich glaube das ist das Hauptproblem unserer heutigen Zeit.
00:23:03: Dass sich die meisten Menschen einfach einschränken lassen durch die Angst ob es jetzt gesteuert ist oder nicht völlig gut ist.
00:23:09: also da kann man diskutieren was immer man möchte.
00:23:11: aber je weit gemerkt dass gerade in den letzten sechs Jahren etwas passiert ist was es vorher noch nicht gab zumindest heute solange ich lebe weil Thomas warst du auch in der Finanzdienstleistung haben wir immer gesprochen von großen Krisen alle acht bis zehn Jahre.
00:23:28: Und wenn man sich das anschaut, Finanzkrise, wie sie alle gassen haben.
00:23:30: Da war immer großer Abstand dazwischen.
00:23:33: Das heißt du hast eine Krise gehabt und dann hast die Erholungszeit gehabt.
00:23:37: Dann hast wieder eine Krrise gehabt und wieder eine Erholungseite gehabt.
00:23:39: Was haben wir seit Jahr zwanzig?
00:23:42: Dauer Krise.
00:23:43: Sechs Jahr Dauer-Krise!
00:23:44: Und das ist ja auch das Problem für die Schulen zum Beispiel weil die keine Zeit mehr haben sich zu erholen.
00:23:51: Deswegen habe ich heute gelernt keine Angst mehr zu haben Sondern die Dinge heute schon mit Respekt zu behandeln.
00:24:00: Aber Angst ist ja eigentlich nur in unserer Fantasie, in der Zukunft.
00:24:04: Angst ist nicht real!
00:24:06: Wie oft haben wir schon Angst gehabt von unangenehmen Gesprächen, dass dann nichts so verlaufen ist wie es wir eigentlich glaubt haben?
00:24:13: Und vorher haben uns aber tagelang nicht geschlafen, morgen schwergekriegt, ununund... und danach haben wir uns das meistens sehen wollen wollen aufgelöst.
00:24:21: Deswegen noch einmal eine Frage, wozu braucht man
00:24:24: Angst?!
00:24:27: Wenn du vor dem Tauchgang bist, was geht in den letzten Sekunden bevor du ins Wasser galtest?
00:24:33: Ich bin ein sehr visueller Typ.
00:24:36: Wie man sieht stehe ich auf Filme.
00:24:39: Filme haben immer mein Leben sehr stark geprägt und das was ich da heute mache ist direkt vom Rekordversuch höre ein Musik Meistens, weil man immer so umfragt und dann sagt immer ja ein exoterisches oder eher was ruhiges, meditatives.
00:24:58: Die anderen sagen wieder eher irgendwie hartrockmäßig.
00:25:01: Stimmt alles nicht?
00:25:02: Es ist nur Filmmusik.
00:25:03: also wie ich mich an die Filmmusik kann vom Kladiatur, vom Raucke von diesen Dingen.
00:25:10: Weil diese Häten in den Filmen durchleben im Prinzip in dem Film genau das selber, was ihr erlebe an Tauchgang.
00:25:19: Am Anfang ist es super, dann kommt die Krise.
00:25:21: Dann wird das negativ und am Ende schaffst du's aus!
00:25:25: Und ich höre dann diese Musik, mache meine Atemübungen... ...und wenn ich mich ready fühle, dann mach' ich quasi einen geistigen Tachgang.
00:25:34: Das heißt, ich stelle mir tatsächlich vor wie das letzte Mal Lufthol.
00:25:39: Dann ins Wasser abtaucht, dann mache ich diesen Taggang Meter für Meter Sekunde für Sekunde komplett durch mit allen Emotionen alles was ich fühl'.
00:25:48: so authentisch wie möglich, dann tauche ich quasi auf und mache meinen ersten Atemzug also im Kopf.
00:25:57: Das ist mein letzter Atemzug in realen Leben und dann dauche ich los!
00:26:02: Und dann versuche eigentlich nur mehr diesen geistigen Dachgang eins zu eins zu kopieren und wenn mir das gelingt weiß er schon was es geschafft hat.
00:26:12: Also mit dieser Visualisierung arbeiten ja viele Sportler.
00:26:14: Du hast
00:26:19: viel von der Stille gesprochen unter Wasser.
00:26:20: Wenn du in dieser Stille unter Wasser bist, was spürst, denkst und hörst du in dem Moment?
00:26:27: Also es hängt jetzt natürlich immer davon ab.
00:26:29: also man redet natürlich immer nur über diese extremen Tauchgänge.
00:26:32: logischerweise Und bei diesen extrem tauchgängen versuche ich eben sehr auf mich fokussiert zu sein.
00:26:41: Das witzige ist das ihr habt tatsächlich einen Tunnelblick vorher.
00:26:45: Ich hätte mir nie gedacht dass dies wirklich geht.
00:26:47: Aber ich bin dann so konzentriert und fokussiert, vor allem was meine Gedanken betrifft.
00:26:54: Weil wenn in dieser Gedankenwelt nur ein einziger Gedanke kommt und der sagt Ich glaube das wird jetzt eng!
00:27:03: Und wenn du eben an die Grenze gehst und mein Herz schlägt nur um fünf Schläge höher ist also sein sollte Dann wäre er im Bewusst los.
00:27:10: Deswegen ist diese Kontrolle meiner Gedanken und diesen Fokus zu halten eben das kritische und das schwierige dabei Und deswegen versuche ich halt wirklich, mir auf das zu fokussieren was ich gerade in dem Moment tue.
00:27:24: Also das coole beim Tachen ist tatsächlich das.
00:27:27: Ich habe bis jetzt noch selten etwas anderes gefunden wo es funktioniert.
00:27:32: aber während der Tachung selbst beim Training, ich gehe ins Wasser rein und bin hiermit.
00:27:37: Es gibt kein Vergangenheit, es gibt keine Zukunft.
00:27:40: Ich denke nicht über meine Probleme nach und das war halt schon immer so weil wie zum Beispiel Benka war.
00:27:46: War auch immer witzig!
00:27:47: Brauch ich da nicht ein klären, stressiger Job.
00:27:49: Aktien generell auf, Aktie geht runter.
00:27:51: Manchmal ist es super und manchmal nicht super.
00:27:53: Wenn's nicht super war, bin ich heute dann einfach in einer Feldersee gefahren und bin dort tauchen gegangen.
00:27:58: Und ich war danach ein anderer Mensch weil unter Wasser denkst du nix also das kann dir schwer beschreiben aber du bist einfach im Irmdeitz.
00:28:06: Das Witzige war dann das wie mir dann selbstständig gemacht hab mit den Tauchen.
00:28:11: Da haben die Leute alle gesagt Super!
00:28:13: Jetzt mach' ich seinen Hoppe zum Beruf.
00:28:15: Dann dachte ich, eigentlich haben die recht.
00:28:17: Das ist richtig super!
00:28:18: Aber keiner hat mir darauf vorbereitet, dass das nicht super ist.
00:28:22: Warum?
00:28:23: Weil mein Hobby ist plötzlich mein Beruf und jetzt gehst du nicht mehr tauchen weil du tauchen wirst sondern weil deine Schüler wollen, dass du tauchend gehst.
00:28:33: Die
00:28:33: Sponsoren wollen, da hast du eine Korte aufgestoßt.
00:28:36: Weil die Mädchen das erwarten und du denkst ein Moment einmal was ist jetzt eigentlich mehr Hobby?
00:28:41: Also ich hab dann tatsächlich das große... Dilemma gehabt und das haben halt viele nicht bedacht, inklusive mir.
00:28:48: Ich habe gar nichts bei mir.
00:28:51: Und deswegen hab ich dann halt sehr viele Dinge wieder ausprobiert und bin dann beim Bondschießen gelandet.
00:28:56: Weil das Bondsschießen mich quasi auch in diesem Ort Zustand bringt weil du musst ja da immer fokussiert sein, als Ziel sonst funktioniert es auch nicht.
00:29:05: Und damit kann ich aber auch eben diese negativen Dinge zum Beispiel dir heute jetzt im Alltag passieren oder so recht gut ausblenden.
00:29:11: Aber es war irgendwie eine spannende Erfahrung.
00:29:14: Wie definierst du für dich persönlich
00:29:20: Erfolg?
00:29:45: dass ich relativ früh wusste, was ich werden will.
00:29:50: Also wenn ich jetzt so mit Jugendlichen spreche und dann frage sie, was wollt ihr mal werden?
00:29:53: Ja, hab keine Ahnung!
00:29:54: Und vielleicht ist das meine Eltern gesagt.
00:29:57: Also... Ich habe nie das gemacht, was die anderen wollten.
00:30:00: Ich hab immer nur das gemacht was ich wollte.
00:30:02: Ich bin mir noch das gemacht.
00:30:03: Was mir Spaß macht.
00:30:05: Das ist eben Lebensqualität, wenn ich sagen kann, ich sitze gern hier bei dir und rede über dieses Thema weil ich muss es nicht.
00:30:16: Das heißt, jeden Tag stehe ich auf.
00:30:17: Ich habe keine Ahnung was der Tag bringt.
00:30:19: Ich schaue meinen Kalender rein und mache nur damit nicht immer Spaß machen.
00:30:23: Also das ist dann wirklich Lebensqualität!
00:30:27: Du hast vor kurzem erwähnt, wenn du mit jungen Menschen sprichst welchen Rat willest du junger Menschen geben die für sich ihren persönlichen Weg zu Glück, Erfolg, Erfüllung noch suchen?
00:30:37: Einfach darüber nachdenken was ist dein Essetest?
00:30:42: du hast wo du besser bist wie anderen.
00:30:45: also wie gesagt Bewerserweise muss man ja sagen, weil ich vom Tourenunterricht befreit sogar.
00:30:52: Weil ich im Touren auch nicht genügend gekriegt hätte und wegen Touren in der Haasche oder in den Hacken nicht aufsteigen zu können und sonst nur gute Noten zu haben ist irgendwie ein Disaster.
00:31:08: Und jetzt bin ich extrem Sportler.
00:31:10: Also irgendwie also im Nachhinein betrachte komplett absurd dass man halt sagt okay Der Typ, der im Tourenunterricht befreit war, ist jetzt Sportler.
00:31:21: Ich habe auch das Glück gehabt... ich bin halt dieser kleine Pinguin an Land, die eine Tollpacika bei einem Wasser wie ein Fitcherbferchner unterwegs.
00:31:29: Also ich hab einfach das gefunden und davon war er immer überzeugt dass das Tachen etwas ist was extrem gut kann!
00:31:39: Und wenn du glaubst du bist in einer Sache extrem gut und du bist begeistert davon und du magst es.
00:31:46: Es muss irgendwann zum Erfolg finden.
00:31:49: Irgendwann, das größte Problem ist dass viele Leute auch sie entweder diesen Schritt nicht dran zu machen weil sie halt nur in diesem klassischen Muster drin sein muss.
00:31:58: was sagen die Leute wenn ich schalte und jetzt verdiene so viel Geld dann verdiene weniger Geld?
00:32:02: geht sich das aus?
00:32:03: ja also das war mir dann irgendwie komplett egal Weil ich einfach nur Spaß habe in meinem Leben.
00:32:09: Also finanziell wäre viel, viel reicher wenn ich noch im alten Job bleibe.
00:32:13: Ja, viel, sehr reicher.
00:32:14: Ich bin im Randsport des Randsports und es gibt keine sportliche Unterstützung vom Staaten oder sonstige Dinge.
00:32:19: Also ich bin ein Unternehmer und hab genauso wie jeder andere Selbstständiger immer wieder die Probleme weniger Aufträge und nun und aber trotzdem auch keinen Spaß weil ich das tun kann für die sich brenne.
00:32:31: Und wenn du für etwas brennst Dann ist ja der zweite Grund, warum es dann die meisten nicht schaffen.
00:32:36: Wir sind einfach zu früh aufgegeben.
00:32:37: also wenn ich gesagt habe nach zweieinhalb Jahren bin jetzt pleite und ich höre jetzt auf dann würde jetzt auch nicht da sitzen sondern je bald einfach immer dran geklappt.
00:32:48: Und das Schöne ist halt diese öfter du drüber sprichst mehr Leute erfahren.
00:32:52: Das spricht sie rum.
00:32:53: Irgendwann kennen die.
00:32:54: mehr leute kommen mir aufträgern noch mehr Aufträge.
00:32:56: Also dieses Video bringt ein Schneepal der heute dann immer größer wird.
00:33:01: Genauso ist es im Leben auch.
00:33:02: Die meisten gehen halt einfach viel zu früh auf und bei mir ist das völlig wurscht, Aufgebungskopktion.
00:33:09: Weil bei einem Tauchgang – so sehe ich sie mittlerweile im Leben – gibt es ja drei Möglichkeiten wie den Tauchkang beenden.
00:33:16: Es gibt das Einstiegslach beim Meistag und das Ausstiegslauch.
00:33:19: Da zwischen uns ein Seil gespannt, dass es andere Lachen überhaupt finden.
00:33:22: Das ist jetzt nicht nichts riskant oder so.
00:33:25: Es sind immer Sicherungsdagen dabei aus OSC aber trotzdem mentale Challenge, aber es gibt drei Möglichkeiten wie das jetzt beenden würde.
00:33:32: Erste Möglichkeit ist ihr holt Luft auch los doch am anderen Ende auf und habt ein Wetterkart.
00:33:36: Das ist natürlich Best Case.
00:33:38: Zweite Möglichkeit ist man weiß natürlich dass um Anfang oder Mitte nichts passiert.
00:33:43: Ist ja wie bei einer Firma wenn du ein Projekt hast dann am Anfang ist er super bitte so super.
00:33:47: Am Ende wird's sein!
00:33:49: Genauso ist es auch beim Tauch.
00:33:50: also wir können um Anfang in der Mitte nichts passieren unmöglich.
00:33:53: Deswegen sitzen am Ende auf den letzten Metern mehrer Sicherungstauchern.
00:33:58: Wenn ihr mir jetzt denkt, es wird eng, brauche ich die Hand nur ausstrecken, klick so einen Atemregel von denen im Mund gesteckt kann sofort atmen alles gut.
00:34:06: Weltrekord ist abgebrochen und ungültig.
00:34:10: Die dritte Variante ist, ich tauch los und am Ende geht man wirklich die Luft aus.
00:34:15: Und dann wäre ich bewusstlos.
00:34:17: Passiert jetzt auch nicht wirklich viel, wenn man es intelligent macht.
00:34:20: Weil die Bewusstlosigkeit ist eine reine Schutzmaßnahme vom Körper weil das Sauerstoff aus den Armen und Beinen wo ich ihn ja nie mehr brauche sofort ins Gehirn transportiert wird.
00:34:29: Das kommt aus einer Trinken heraus dass man im Länger unter Wasser bleiben kann ohne Gehirnschäden in der Hoffnung irgendjemand findet dich und rettet dich so.
00:34:38: In dem Moment wo ihr bewusstlos wärt muss sie aber zu einhundert Prozent meinen Sicherungstauchern vertrauen dass die mich so schnell wie möglich an den Oberflächen bringen.
00:34:48: An der Oberfläche sitzt dann immer der Arzt, ich bin Sauerstoff.
00:34:50: Ich kriege dann rein ein Sauerstoffsumatmen und komme wieder zu mir und alles ist gut.
00:34:54: Wie gesagt, nicht schon viel mehr passiert und wir reden heute noch immer.
00:34:57: also es ist jetzt nicht so etwas wo man das Leben riskiert.
00:35:01: Es sei denn, es würde Fehler machen.
00:35:03: aber das trainieren wir natürlich vorher.
00:35:05: Aber der Punkt ist einfach der in meinem Leben gibt's nur zwei Möglichkeiten wie dies beende nämlich entweder scharf oder ihr werdet bewusstlos.
00:35:14: in meinem Leben das aufgeben KWG ist, warum?
00:35:19: Weil ich hätte zwei Probleme damit.
00:35:21: Das erste wäre und dazu kenne ich mich viel zu gut.
00:35:25: Ich würde quasi jetzt dann sagen wir bei dem neunzig Meter Tauchkamm am ersten Rekordversuch vielleicht bei sechsertauchzig, sieben oder tauchzig Meter diesen Atemregel nehmen.
00:35:32: vorher passiert er es ja nicht.
00:35:34: Dann habe ich den Regeln im Mund atme ich erst einmal ein und weiß ihr wird so aufgegeben.
00:35:41: Das zweite wäre ich würde dann ein paar Meter weiter drei vier Meter weiter des Ziels sehen Und dann würde ich mir sofort die Frage stellen, was wäre jetzt gewesen wenn?
00:35:51: Was wäre jetzt passiert, wenn?
00:35:53: diese drei vier Meter sind nur drei vier Sekunden weitergetaucht.
00:35:57: Hätte ich es geschafft oder hätte ich es nicht geschafft?
00:36:00: Auf dieser Frage würde ich ein Leben lang nie eine Antwort bekommen.
00:36:05: Weil ich weiß das ja nicht!
00:36:07: Es gibt keine Möglichkeit auf diese Frage eine Antwort zu bekommen und das würde mich mehr belasten Weil ich mir immer denken würde, hätte ich damals das probiert.
00:36:19: Wie war mein Leben dann verlaufen?
00:36:21: Und damit ihr gar nicht in dieses Problem kommst gibt es diese Option gar nicht.
00:36:24: und das zweite was ich gemerkt habe ist, was kannst du lernen wenn du aufgibst?
00:36:31: Nix!
00:36:32: Du kannst nichts lernen.
00:36:34: Ich weiß ja nicht wo der Fehler liegt.
00:36:35: Warum habe ich den Rekord jetzt abgebraucht oder nicht geschafft?
00:36:40: Wenn ich jetzt aber quasi bewusstlos werden würde... Dann hab' ich an dem Tag bei dem Tauchgang einhundert Prozent gegeben.
00:36:51: Mehr ging nicht, ich habe einhundert Prozent
00:36:53: gegeben.".
00:36:55: Das hat natürlich das selbe Ergebnis da.
00:36:56: die Korte ist auch nicht gültig.
00:36:58: aber ich kann mir jetzt Gedanken darüber machen warum es nicht funktioniert.
00:37:01: war meine Vorbereitung schlecht?
00:37:02: waren meine Gedanken schlecht?
00:37:03: was war das Problem?
00:37:05: und aufgrund von den Erkenntnissen kann man dann etwas überlegen damit dass er das nächste mal besser macht.
00:37:11: aber beim Aufgeben können wir nichts überlegen.
00:37:16: Wenn Christian Redl heute den zwanzigjährigen Christian Redel treffen würde, welchen Rat und wie viel du es ihm geben
00:37:23: würdest.
00:37:24: Mach alles gleich!
00:37:25: Also ich hab die große Kabe wenn man so möchte oder immer das angeeignet keine Ahnung.
00:37:33: Ich bin ein Mensch der nicht in der Vergangenheit lebt und nicht über die Vergangenhät nachdenkt.
00:37:41: also wenn du mir jetzt fragen würdest was hast du am letzten Dienstag oder dann hast du gemacht?
00:37:45: Ich weiß es nicht.
00:37:47: Es gibt viele Leute in meinem Umfeld, speziell meine Frau, die dreht immer durch.
00:37:51: Weil ich mich an nichts erinnern kann... Aber sie ist mir wurscht!
00:37:54: Das ist ja vorbei!
00:37:56: Wozu soll man dann irgendwas erinneren?
00:37:58: Sondern ich bin halt jemand der wirklich im Hier und Jetzt lebt und natürlich ein bisschen in Zukunft schaut.
00:38:04: logischerweise, weil wenn ich jetzt was plan oder eine Idee hab, liegt das in der Zukunft.
00:38:08: Das ist auch das, was man Spaß macht.
00:38:10: aber ich habe nichts in meinem Leben bereut Fehler, alles was ich gemacht habe eins zu eins noch mal machen wollen.
00:38:18: Weil das haben wir ja genau dort hingebracht wo er heute bin.
00:38:23: Das heißt würde jetzt etwas verändern dann wäre ich nicht da wo ich heute bin.
00:38:27: und deswegen denke man es ist ganz wichtig glaube eben nicht zurückzuschauen sondern nur nach vorne zu schauen und wirklich ihm hier und jetzt zu leben.
00:38:38: Wenn du sagst Nicht zurückzuschauern kann ich mir eigentlich die nächste Frage fast sparen weil ich wollte dich jetzt fragen Was war für dich die wichtigste Erkenntnis der letzten Jahre?
00:38:46: Also das Wichtigste, was ich jetzt wirklich sagen kann und das glaube wir jetzt echt wichtig in Zeiten wie diesen.
00:38:53: Und deswegen bin ja froh dass ich da sein darf weil ich hoffe dass es viele Leute hören.
00:38:59: Weil ich halt mittlerweile meine Mission sehe im Leben auf der einen Seite die Ozeane zu schützen und auf den anderen Seiten so vielen Menschen mir möglich zu zeigen, dass jeder sein perfektes Leben führen kann.
00:39:10: Ich glaube in unserer Gesellschaft passiert etwas gerade wo viele eins vergessen, nämlich an die Zukunft zu denken.
00:39:21: Wir haben schon darüber geredet wir leben seit sechs Jahren in Dauer-Krisen und das sind der Grenzbereiche.
00:39:26: ja meine Tauchginger sind Grenz Bereiche.
00:39:28: Das heißt ein Grenzbereich ist der Bereich wo du hingehst und es eigentlich keine Steigerung mehr gibt.
00:39:33: So jetzt dann niemand hat sich eine Pandemie ausgesucht, niemand hat seine Dauerungen ausgesicht, die Kriege ausgesuchten, die anderen Probleme die wir haben.
00:39:43: Ganz schlimmes glaube ich für die Gesellschaft, weil den meisten Menschen sagen okay Moment einmal.
00:39:49: Ich bin jetzt dann eh permanent im Grenzbereich und mache jetzt privat nichts mehr.
00:39:54: Was meine ich damit?
00:39:55: Da kann man noch inneren.
00:39:56: früher ist man vielmehr an seine Grenzen gegangen.
00:39:59: Da ist man sportlich aktiver gewesen und hat Dinge ausprobiert.
00:40:05: Jetzt habe ich das Gefühl, dass die Leute sagen hey Moment einmal.
00:40:08: Ich bin eh permanent im Grenzbereich jetzt muss ich das privat da noch machen und da bleibe lieber in meiner Komfortzone.
00:40:15: Du bleibst lieber auf der Couch weil du weißt du hast eh genug Stress und andere Probleme im Alltag also im Leben und deswegen bleibe ich dann freiwillig lieber in der Komfortzone und erholen mich so.
00:40:27: Das war aber den meisten da jetzt vergessen ist folgendes wenn du quasi irgendwo hineingetränkt wirst Du hast jetzt auch ein Challenge, du musst es meistern.
00:40:37: Irgendwie schaffst das?
00:40:39: Dann kommt aber schon wieder die nächste Grenze, die du lösen musst, ja der nächste Challenge, die nächste Herausforderung.
00:40:45: Was hab ich bei den ersten Klienten?
00:40:47: Nichts!
00:40:49: Das heißt wenn du wo reingetränkt wirst, lernst du nichts.
00:40:52: Wenn du etwas freiwillig machst dann lernste was, weil wenn du quasi die Komfortzone verlassen musst, dann musst du zuerst einmal über diese Angstbare Jahre drüber gehen, was dir daran hindert dass du diese Komfortzone nicht verlässt.
00:41:06: Und wenn du über die Angst drüber gehst und dann neue Erfahrungen machst, neuer Skills lernst, dann entsteht Wachstum.
00:41:12: Das was heute Leute nicht verstehen ist, wenn ich jetzt immer in meiner eigenen Komfortzone bleibe, dann wird sie immer kleiner und kleiner.
00:41:21: Und das ist eben das Fatale, was gerade passiert.
00:41:23: Das sieht man auch bei den Jugendlichen, wenn es da anschaust, jeder Zweiter braucht ihnen Unterstützung und Betreuung und so weiter... Es liegt einfach nur daran, dass diese Komfortzone der Jugendlichen aber auch vieler Erwachsener immer kleiner und kleiner wird.
00:41:36: So jetzt die kleine Komfortzone ist das du kleiner musst ja das Problem sein damit du daraus fährst.
00:41:42: Das ist das ganze Börnart und diese Angstzustände, die viele Menschen haben.
00:41:48: Und wenn du jetzt aber freiwillig die Komfort-Zone verlässt... Dann wird diese Komfortzone immer größer und größer.
00:41:54: Und die größere deine Komfortzone ist, dass du entspannter und glücklicher wirst.
00:41:58: Ich glaube das ist eigentlich das was viele Menschen wollen dieses entspannte glückliche Leben.
00:42:05: aber sie wissen nicht wie es da hinkommt und der meisten glauben halt ja ich brauche mehr Geld dann geht's mal besser.
00:42:09: Nein also wirklich ich hab trainiert von Superstars angefangen aus dem Sport bis hin zu Miliatären.
00:42:16: auch die haben eine Probleme um Sorgen und Ängste.
00:42:19: Auf
00:42:20: größere sogar!
00:42:21: Also ich mich halt nicht tauschen, also ob da wirklich viele Dinge erlebt.
00:42:24: Aber der Punkt ist einfach der je größer deine Komfortzone ist desto weniger kann die auch schüttern und desto entspannter bist.
00:42:31: und ich glaube dies ist das was alle wollen.
00:42:33: und keiner versteht ja deswegen mein Appell ist immer verlasste Komfortzone freiwillig.
00:42:40: also man kann niemanden zwingend dazu muss auch nicht gleich mehr weltalkort sein.
00:42:45: aber es reicht ja schon.
00:42:46: wenn ich jetzt sage... Ich wollte jetzt ein Leben lang warm duschen Ab morgen gehe ich eine Woche kalt duschen.
00:42:52: Und dann schauen wir einfach mal, was passiert?
00:42:55: Ist es dann wirklich so schlimm wie man glaubt?
00:42:59: Das ist im Des woher sich das Gehirn der Verstand dieser mentale Stärke weiterentwickeln und deswegen ist es jetzt gerade auch immer so modern und typisch dass die Leute sagen, ja Mentaldrainer und da und da.
00:43:14: Ich glaube das ist wirklich das was die Leute suchen aber es ist ganz simpel.
00:43:17: Man kann die mentale stärke genauso weden Muskel trainieren.
00:43:21: Man muss einfach immer wieder freiwillig diese Komfortzone verlassen.
00:43:27: Jetzt haben wir viel gehört über den Anfängen der Jugend, deiner Western Bank hat auch sein den Sprung ins kalte Wasser und doppelten Wortsinn unter einer Weltrekorde.
00:43:35: Wenn in einhundert Jahren einen junger Mensch fragt wer war der Christian Rädl?
00:43:40: Was waren dem Typen so besonders?
00:43:42: was sollte man antworten?
00:43:45: Dass dieser Typ versucht hat einfach die Welt besser zu hinterlassen als er sie vorgefunden hat Dass er sich eingesetzt hat, um sein Lieblingselement zu schützen den Ozean.
00:43:59: und dass er sehr viele Menschen motivieren konnte das perfekte eigene Leben zu führen.